Weißstörche in Wildenstein

Erstmals Störche in Fichtenau-Wildenstein

Foto: NABU Ellwangen/Helmut Vaas
Foto: NABU Ellwangen/Helmut Vaas

Bereits im Jahre 2011 waren zum ersten Mal Störche Gast in Fichtenau. Auf dem Kamin des Rathauses in Fichtenau-Wildenstein nistete behelfsmäßig ein Storchenpaar und zog dann nach einiger Zeit wieder weiter. Über einige Wochen waren die beiden Störche mehr oder weniger regelmäßig auf dem Kamin und die Hoffnung auf einen Nestbau und eine erfolgreiche Brut war in allen Teilen der Bevölkerung Fichtenaus zu spüren. Ein Storchenexperte wurde hinzu gezogen und beobachtete die Tiere längere Zeit. Nachdem beide Tiere vermutlich noch zu jung waren um zu brüten, wollte man in der Hoffnung, dieses gute Omen sichern zu können, hier behilflich sein.

Daher wurde vom Baubetriebshof Fichtenau eine eigens hierfür angefertigte Nisthilfe auf dem Rathauskamin montiert. Die aus dem letzten Jahr im Kamin noch vorhandenen Nestreste wurden wieder eingelegt, um die hoffentlich wieder zurückkehrenden Störche ihren Nestgeruch erkennen zu lassen. Und wenige Tage nach Anbringung dieser Nisthilfe stellten sich dann auch wieder zwei Störche, pünktlich zum Ostereiermarkt 2012 ein und brachten tatsächlich einen Jungvogel, der von Ute Reinhard am 03.07.2012 beringt wurde, zum Ausfliegen.

Im Jahr 2013, als landesweit durch die extrem schlechte Witterung, die meisten Küken starben, brachte das Weißstorchpaar immerhin noch einen Jungstorch zum Ausfliegen.

Im Jahr 2014 war das Paar bei wesentlich besseren Wetterbedingungen deutlich erfolgreicher. Ute Reinhard konnte diesmal sogar vier Jungstörche beringen, die auch alle ausgeflogen sind.

Chronik der Wildensteiner Störche

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