Weißstörche in Wildenstein

Erstmals Störche in Fichtenau-Wildenstein

Foto: NABU Ellwangen/Helmut Vaas
Foto: NABU Ellwangen/Helmut Vaas

Bereits im Jahre 2011 waren zum ersten Mal Störche Gast in Fichtenau. Auf dem Kamin des Rathauses in Fichtenau-Wildenstein nistete behelfsmäßig ein Storchenpaar und zog dann nach einiger Zeit wieder weiter. Über einige Wochen waren die beiden Störche mehr oder weniger regelmäßig auf dem Kamin und die Hoffnung auf einen Nestbau und eine erfolgreiche Brut war in allen Teilen der Bevölkerung Fichtenaus zu spüren. Ein Storchenexperte wurde hinzu gezogen und beobachtete die Tiere längere Zeit. Nachdem beide Tiere vermutlich noch zu jung waren um zu brüten, wollte man in der Hoffnung, dieses gute Omen sichern zu können, hier behilflich sein.

 

Daher wurde vom Baubetriebshof Fichtenau eine eigens hierfür angefertigte Nisthilfe auf dem Rathauskamin montiert. Die aus dem letzten Jahr im Kamin noch vorhandenen Nestreste wurden wieder eingelegt, um die hoffentlich wieder zurückkehrenden Störche ihren Nestgeruch erkennen zu lassen. Und wenige Tage nach Anbringung dieser Nisthilfe stellten sich dann auch wieder zwei Störche, pünktlich zum Ostereiermarkt 2012 ein.

 

Von 2012 bis 2021 wurden in diesem Horst 13 Jungstörche beringt, die auch alle ausgeflogen sind. In drei Jahren blieb das Weißstorchpaar ohne Bruterfolg.

Chronik der Wildensteiner Störche

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3-Weißstorch - Tagebuch Wildenstein 2022
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3-Weißstorch - Tagebuch Wildenstein 2021
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